Das Leben und die Umweltgifte

Der mediale alchemische Körper

Als reines fraktales elektromagnetisches Geistwesen sind wir weder reiner Körper noch Zelle.
Wir sind nicht Resistent gegenüber Umweltgifte wenn wir uns entscheiden Körper zu sein.

Wir dürfen eines nicht vergessen das jeder einzelne von uns jede Wolke jeden Sturm alle guten und destruktiven Umwelt und Wettererscheinungen selbst erschaffen kann.

Jeder ist Schamane/ Heiler und jeder ist Satan in einem. 
Erst nach der Entscheidung sich Stück für Stück zu entstofflichen werden wir unseren grobstofflichen Körper verlassen und resistenzen Aufbauen gegenüber von  Chemtrails
Pestiziden, Abgasen usw. aber erst dann.

Jemand der sich in der materiellen Spirale der 3 D Matrix fangen ließ und Krank wurde wird sich daher zwangsläufig Umorientieren müssen.
Wir sind fraktale elektomagnetische Wesen die ihre Zugriffe vollkommen anders Leben können.
Also entscheidet euch.

Bernhard Regner

Umweltreaktion auf Mensch

Blei, Chrom und Pestizide Millionen Tote durch Umweltgifte

Eine aktuelle Studie zeigt jetzt die verheerenden Auswirkungen von Umweltgiften - vor allem in armen Ländern: Millionen Menschen sind in den letzten Jahren an den Folgen von verseuchter Luft, schmutzigem Wasser oder kontaminierter Erde gestorben.

              

ZÜRICH. Etwa 95 Millionen Menschen auf der Welt sind einer Studie zufolge unmittelbar von den sechs schlimmsten Umweltgiften bedroht. Die verheerendsten Auswirkungen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen hat demnach Blei.

Das geht aus dem Umweltgiftreport 2015 der Schweizer Stiftung Green Cross und der international tätigen Non-Profit-Organisation Pure Earth (New York) hervor. Für die Studie wurden Umweltbelastungen in 49 Ländern untersucht, darunter Indien, Russland, Mexiko und Indonesien. Daten aus EU-Ländern sind in dem Report nicht enthalten.

 

Im Jahr 2012 seien geschätzte acht Millionen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern an den Folgen des Kontakts mit verseuchter Luft, verunreinigtem Wasser oder kontaminierter Erde gestorben sagte David Hanrahan von Pure Earth. Die laut Report weltweit gefährlichsten Umweltgifte im Überblick:

Schäden an Gehirn, Nerven und Immunsystem

Blei: Blei wird in Bergbaubetrieben gefördert und teilweise beim Recycling von Autobatterien freigesetzt. Es ist der Studie zufolge das weltweit verheerendste Umweltgift. Etwa 26 Millionen Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommensniveau sind demnach direkt dem Schwermetall ausgesetzt.

"Blei ist in nahezu jedem Ballungszentrum in Schwellen- und Entwicklungsländern ein Problem", sagte Stephan Robinson von Green Cross. Vor allem die unsachgemäße Entsorgung von Autobatterien trage einen großen Teil dazu bei.Quecksilber: Am häufigsten kommt Quecksilber nach Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep) im Goldbergbau vor.

 

Weltweit leben demnach mindestens zehn Millionen Menschen in Kleinbetrieben vom Goldschürfen. Zudem wird Quecksilber oft von Kohlekraftwerken ausgestoßen. Es ist in vielen Industrieprodukten wie Thermometern, Zahnfüllungen und Energiesparlampen enthalten.

Bei starker Exposition kann es Gehirn, Nieren und Immunsystem schädigen. 19 Millionen Menschen sind laut dem Umweltgiftreport direkt diesem Schwermetall ausgesetzt. Die Minamata-Konvention von 2013 sieht längerfristig vor, den Ausstoß von Quecksilber in der Industrie zu senken und mittelfristig viele Produkte zu verbieten, die Quecksilber enthalten.

Sechswertiges Chrom: Unter anderem in gegerbtem Leder und Kochgeschirr aus Edelstahl kann sechswertiges Chrom enthalten sein. In Schwellenländern gelangt es vor allem durch Gerberei- und Lederindustriebetriebe ins Abwasser. Sechswertiges Chrom kann unter anderem verschiedene Krebsarten auslösen. 16 Millionen Menschen sind ihm dem Report zufolge unmittelbar ausgesetzt.

 

Erhöhtes Krebsrisiko

Radionuklide: Radionuklide können beim Abbau von Uran, von radiologischen Produkten in der Medizintechnik und bei der Atomenergieproduktion freigesetzt werden. Kommt der Mensch mit ihnen etwa durch Einatmen in Kontakt, können die Folgen von Erbrechen und Fieber bis zum Tod reichen. Auch das Krebsrisiko wird erhöht.

Pestizide: Akute gesundheitliche Folgen sind unter anderem Übelkeit und Krämpfe. Zudem kann das Nervensystem geschädigt werden.

Cadmium: Selbst kleine Mengen Cadmium können verheerende Folgen unter anderem für die Atemwege haben. Es entsteht unter anderem bei der Düngemittelherstellung. Außerdem fällt es etwa als Nebenprodukt im Kupfer-Bergbau an. In der EU ist Cadmium seit Ende 2011 in Schmuck und Kunststoff verboten.

Weltweit haben die Organisationen Green Cross und Pure Earth mehr als 3200 massiv mit Umweltgiften kontaminierte Orte registriert. "Wir gehen jedoch davon aus, dass diese lediglich ein Bruchteil der tatsächlichen Zahl darstellen", sagte Richard Fuller von Pure Earth. Rechne man auch leichter verunreinigte Orte hinzu, dürfe diese Zahl sowie die der betroffenen Menschen noch deutlich höher liegen.

 

Pure Earth setzt sich nach eigenen Angaben für die Lösung von lebensbedrohlichen Umweltproblemen in Entwicklungsländern ein. Green Cross Schweiz kümmert sich unter anderem um die Bewältigung der Folgeschäden aus Industrie- und Militärkatastrophen. (dpa)

Bienensterben und Insektizide – Verbote dringend erforderlich  
 Pestizideinsatz bedroht Bienen und Landwirtschaft

 
Verbote bienengefährlicher Pestizide sind ein dringend notwendiger erster Schritt und sofort umsetzbarer Beitrag, um das in ganz Europa beobachtete Bienensterben auch in Deutschland zu stoppen. Zu diesem Ergebnis kommt der von Greenpeace im April 2013 veröffentlichte Report „Bye bye Biene? - Das Bienensterben und die Risiken für die Landwirtschaft in Europa“. Die Studie fasst die zum dramatischen Sterben der ökologisch und ökonomisch bedeutenden Bestäubungsinsekten vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen. Sie identifiziert Ursachen sowie notwendige Maßnahmen. In der Zwischenzeit hat die EU erste vorsichtige Schritte unternommen und den Einsatz bestimmter, für Bienen gefährlicher Pestizide zumindest eingeschränkt. Weltweit gehen die Bestände an Honig- und Wildbienen zurück. Imker beklagen unerklärliche Verluste, in einigen Regionen der Erde sind Ernteausfälle nur mit großem Aufwand zu verhindern. Denn beim viel diskutierten Bienensterben steht weitaus mehr auf dem Spiel als allein nur das Überleben einer Art oder die Produktion von Honig: Bienen und andere bestäubende Insekten sind unerlässliche Helfer in der Landwirtschaft. Ein Großteil unserer Nahrungsmittel ist von ihrer Leistung direkt oder indirekt ebenso abhängig wie die Artenvielfalt in natürlichen Systemen und Kulturlandschaften.  Der Greenpeace-Report bietet einen Überblick über die vielfältigen Ursachen für das Bienensterben. Neben Klimawandel, Krankheiten, Parasiten und fehlenden Nahrungsquellen wird immer deutlicher, dass die im Pflanzenschutz eingesetzten Insektenvernichtungsmittel eine entschei
dende Rolle beim Sterben der Bienen spielen. Schnelles Handeln ist hier nicht nur möglich, sondern dringend geboten. Greenpeace identifiziert im aktuellen Report sieben bienengefährliche Pestizide, die umgehend verboten werden müssen. Drei davon gehören zu den umstrittenen Nervengiften aus der Klasse der hochtoxischen sogenannten Neonicotinoide. Die komplette Liste umfasst die populären Bayer-Produkte Imidacloprid und Clothianidin, Syngenta´s Thiamethoxam, Fipronil (BASF) sowie Chlorpyriphos, Cypermethrin und Deltamethrin . 
 
Was ist das Bienensterben? Die Bienenpopulationen gehen weltweit zurück. In den USA ist das Phänomen seit dem Jahr 2004 als „Völkerkollaps“ (Colony Collapse Disorder, CCD) bekannt und mitverantwortlich für einen Rückgang kommerziell gehaltener Bienenvölker von 30 bis 40 Prozent. Auch in Mitteleuropa geht die Zahl der Völker zurück, seit 1995 um geschätzte 25 Prozent.  Die Sterberate lag in den vergangenen Wintern im europäischen Durchschnitt bei 20 Prozent. In Deutschland waren es teilweise sogar 30 Prozent. Neben den weltweit beobachteten Populationsrückgängen verschlechtert sich der allgemeine Gesundheitszustand der Bienen und ihrer Völker zunehmend. Die Tiere scheinen anfälliger zu werden für Parasiten und Krankheiten. Ursache und Wirkung sind nicht immer leicht auseinander zu halten.  Die Honigbiene wird häufig als Modellorganismus herangezogen. Ihre Gesundheit dient als Indikator für den Zustand unserer Umwelt. 

Pestizidbewertung und -gesetzgebung. Die Biene als eines der wichtigsten Nutztiere des Menschen zählt zu den am besten erforschten Insekten. Trotzdem gibt es auch bei Bienen noch immer große Wissenslücken. Dies gilt in gesteigertem Maße für wilde Insekten, die ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Befruchtung von Kultur- und Wildpflanzen spielen. Auch sie leiden, wie die Honigbiene, unter einer erhöhten Sterblichkeitsrate.
 
Die Bedeutung der Bienen Bienen tragen nicht nur durch die Produktion von Honig zur menschlichen Ernährung bei. Gemeinsam mit wildlebenden Insekten besteht ihre wichtigste Leistung in der Bestäubung zahlreicher Kulturpflanzen. Ohne diese wäre ein Großteil unserer Nahrungsmittel von einem massiven Produktionsrückgang betroffen. Etwa ein Drittel unserer Nutzpflanzen müsste ohne Insekten mit anderen Mitteln bestäubt werden. Ohne Bestäubungsinsekten würden viele der wichtigsten Obst- und Gemüsesorten auf unserem Speiseplan fehlen. Und auch einige der für die Produktion von Milch und Fleisch genutzten Futterpflanzen wären von einem Rückgang der Bestäuber betroffen. Der Versuch einer Abschätzung des globalen wirtschaftlichen Nutzens der Bestäubung lieferte unlängst einen Wert von 265 Milliarden Euro. Der reale Verlust kann jedoch kaum beziffert werden, da die von Insekten erbrachte Bestäubungsleistung nicht ersetzt werden kann. Dies gilt nicht nur für vom Menschen angebaute Kulturpflanzen. Auch die Artenvielfalt in natürlichen und naturnahen Lebensräumen wird durch das Sterben der Bestäuber empfindlich in Mitleidenschaft gezogen. 
 
Eine Vielzahl von Ursachen Die Gründe für den Rückgang der Bienen sind vielfältig. Von Klimawandel, Parasiten und Krankheiten bis hin zu Inzucht werden zahlreiche Faktoren genannt. Unbestritten ist, dass die industrielle Landwirtschaft einen entscheidenden Anteil hat: Monokul
turen und intensiver Ackerbau in ausgeräumten Kulturlandschaften entziehen den Bestäubern die Nahrungsgrundlage. Akut gefährdet werden Insekten durch die allgegenwärtige und global weiter zunehmende Nutzung von Pestiziden, insbesondere von in der Landwirtschaft verwendeten Giften gegen Unkräuter, Schadinsekten und Pflanzenkrankheiten. Ihr Anteil am Bienensterben scheint lange unterschätzt worden zu sein.
 
Parasiten und Krankheiten Zu trauriger Berühmtheit hat es die Varroamilbe (Varroa destructor) gebracht. Vermutlich aus Asien stammend, hat sich der Parasit über die ganze Welt ausgebreitet und befällt immer mehr Bienenstöcke. Die stecknadelkopfgroßen Milben ernähren sich vom Blut der Bienen und schädigen so ihren Wirt direkt. Doch sie können auch Virus- und Bakterienkrankheiten übertragen.  Ein anderer wichtiger Bienenschädling ist der Einzeller Nosema ceranae. Er richtet die größten Schäden im Mittelmeerraum an. Über die Bedeutung und die Beteiligung von Krankheiten und Parasiten am Bienensterben wird viel diskutiert. Sie werden häufig mit Völkerverlusten in Verbindung gebracht, doch sicher scheint auch: Sie sind nur eine Ursache unter vielen. 
 
Industrielle Landwirtschaft: weniger Nahrung, mehr Gift Die moderne Landwirtschaft ist auf die Leistung von Bestäubungsinsekten dringend angewiesen. Dennoch steht außer Frage: Sie hat maßgeblichen Anteil am Rückgang und Sterben ihrer unverzichtbaren Helfer.  Honigbienen und Wildbestäuber sind auf verschiedene Weise von der Landwirtschaft beeinträchtigt. Die Intensivierung der Agrarproduktion hat natürliche und naturnahe Lebensräume zerstört. Insekten finden immer weniger Nahrung und

 
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Nistgelegenheiten. In besonderem Maße gilt das auch für unsere Äcker und ihre Umgebung: Großflächige Monokulturen haben die Pflanzenvielfalt stark reduziert. Der Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln macht aus Äckern ökologische Wüsten. Beikräuter und Wildpflanzen werden immer mehr zurückgedrängt, Insekten geht eine bedeutende Nahrungsquelle verloren. Für eine Biene sind moderne Getreidefelder oder die in Deutschland auf dem Vormarsch befindlichen Maismonokulturen weitgehend uninteressant.  Neben Herbiziden gegen Unkräuter kommen auch Insektizide gegen Schadinsekten sowie Fungizide gegen Pilzbefall als ackerbauliche Standardinstrumente zum Einsatz. Insekten und andere Tiere sind so permanent einer Vielzahl von Chemikalien ausgesetzt. Ihre genauen Wirkungen sind großteils unverstanden – an ihrer grundsätzlichen Schädlichkeit bestehen aber keine Zweifel. 
 
Insektizide schaden nicht nur „Schädlingen“ Der Gifteinsatz gegen Schadinsekten ist in der modernen Landwirtschaft heutzutage allgegenwärtig. Eine Vielzahl von Wirkstoffen wird verwendet und betrifft somit nicht nur Schädlinge, sondern alles Leben in der Kulturlandschaft. Auch Bienen können sich ihnen nicht entziehen. Sie werden direkt getroffen oder kommen über ihre Sammeltätigkeit mit den Giften in Kontakt. Insektengifte wirken häufig „systemisch“, das heißt sie gelangen in die ganze Pflanze. Sie sind dann nicht nur über einen langen Zeitraum, sondern auch im gesamten pflanzlichen Organismus vorhanden. Bestäubende Insekten werden über Pollen, Nektar und von Pflanzen sekretiertem Wasser, das ihnen als Trinkwasser dient, gefährdet.  Einer Gruppe von Insektiziden ist in jüngerer Vergangenheit vermehrte Aufmerksamkeit zuteil geworden: es handelt sich um die systemisch wirkenden sogenannten „Neonicotinoide“. Die hochwirksamen Nervengifte haben sich in den vergangenen
Jahrzehnten zu den am häufigsten eingesetzten Insektiziden entwickelt. Wie andere systemische Insektizide werden auch Neonicotinoide gerne zur sogenannten „Beizung“ von Saatgut eingesetzt. Saatgut wird dabei mit den Giften ummantelt, die Wirkstoffe verteilen sich beim Wachstum in Keimling und Pflanze. Bienen und andere nützliche Insekten werden dabei völlig unabhängig von einem möglichen Schädlingsbefall den Agrargiften ausgesetzt.
 
Insektengifte: Gefahr über tödliche Wirkungen hinaus Die Wirkung von Insektiziden kann als akut bzw. tödlich (letal) bezeichnet werden, wenn sie schnell eintritt und zum Tod führt. Zahlreiche Substanzen wirken jedoch auf subtilerer Ebene, ihre Effekte werden daher als „sub-letal“ bezeichnet. Hierzu zählen Auswirkungen auf die Entwicklung, Orientierung oder das Lernverhalten. Sub-letale Wirkungen sind deutlich schwieriger zu analysieren als letale. Es häufen sich aber Hinweise, dass sie einen entscheidenden Anteil am Bienensterben haben. Diskutiert werden beispielsweise: 1. Physiologische Effekte 1. Physiologische Effekte 1. Physiologische Effekte 1. Physiologische Effekte  
 Pestizide wurden wiederholt für Entwicklungsstörungen bei Bestäubungsinsekten verantwortlich gemacht. Im Laborversuch waren zum Beispiel Gehirn- und Zellfunktionen, Wärmeregulation oder Atemmuster beeinträchtigt. In Bienenstöcken wurden Missbildungen und verzögerte Entwicklungen beobachtet.  An Hummeln konnte die schädliche Wirkung des Neonicotinoids Imidacloprid demonstriert werden: Das Gift bewirkte schon in sehr geringen Konzentrationen eine Verschlechterung der Entwicklung von Hummelvölkern und reduzierte die Anzahl von Königinnen. 


2. Störung von Mobilität, Navigation und 2. Störung von Mobilität, Navigation und 2. Störung von Mobilität, Navigation und 2. Störung von Mobilität, Navigation und Orientierung Orientierung Orientierung Orientierung  
 Bienen vollbringen bemerkenswerte Leistungen beim Sammeln von Nektar und Pollen. Auf ihren ausgedehnten Flügen ist eine funktionierende Orientierung unerlässlich. Pestizide schädigen die Bienen hier entscheidend. Sie verringern im Experiment die Aktivität und behindern vor allem die Navigation der Insekten. Erst im Jahr 2012 konnte gezeigt werden, dass Arbeiterinnen, die das Neonicotinoid Thiamethoxam in niedrigen Dosen aus Pollen oder Nektar aufnahmen, vermehrt den Weg in ihren Stock nicht mehr fanden. Das Volk wird so entscheidend geschwächt, das Risiko seines Kollapses erhöht sich. In der Imkerpraxis sind Effekte wie dieser schwer wahrnehmbar, da die betroffenen Bienen außerhalb des Stockes sterben. 3. Sammel 3. Sammel 3. Sammel 3. Sammel--    und Lernverhalten und Lernverhalten und Lernverhalten und Lernverhalten  
 Pestizide können eine abstoßende Wirkung auf Bienen haben. Sie reduzieren die Fähigkeiten zum Auf- und Wiederfinden von Futterquellen. Außerdem kann das hoch entwickelte Lernen und das Gedächtnis von Honigbienen durch Agrargifte empfindlich geschädigt werden. Dies betrifft beispielsweise das sogenannte olfaktorische Gedächtnis für Gerüche. Die Schädigung des olfaktorischen Lernens greift massiv in die Ernährung von ganzen Bienenvölkern ein, weil das Sammeln des überlebenswichtigen Futters weniger effizient abläuft.  Die Auswirkungen sub-letaler Effekte von Pestiziden auf Bienen sind bei weitem nicht verstanden. Nahezu unmöglich ist es, die Wirkung von Giftmischungen zu beurteilen. In der Umwelt sind Bienen aber in der Regel einem regelrechten Giftcocktail ausgesetzt. Schädliche Effekte können sich dabei addieren oder auch gegenseitig verstärken.  Entsprechend dem Vorsorgeprinzip muss daher der Einsatz aller Ackergifte minimiert werden.
 
Erste Erfolge: Verbote für vier bienengefährliche Gifte Am 24. Mai hat die EU-Kommission drei bienengefährliche Neonicotinoide (Imidacloprid, Thiamethoxan und Clothianidin) verboten. Der Grund: Zuvor  identifizierte die europäische Lebensmittelbehörde EFSA unkalkulierbare Risiken und entscheidende Wissenslücken. Die Wirkstoffe stehen auch auf der Greenpeace-Liste der sofort zu verbannenden Chemikalien. Das Verbot gilt allerdings erst seit Dezember 2013, ist zunächst auf zwei Jahre beschränkt und nicht umfassend, da es zahlreiche Ausnahmen im Hinblick auf bestimmte Anwendungsformen und Kulturen gibt. Unter anderem gilt das Verbot für die Anwendung bei Sommergetreide, Mais, Raps, Baumwolle, Sonnenblumen und Kürbissen und im Kleingartenbereich.1 Mitte Juli hat die EU über ein weiteres Gift entschieden – und sich erneut für ein beschränktes Verbot ausgesprochen. Das Insektizid Fipronil darf von 2014 an nicht mehr zur Behandlung von Mais- und Sonnenblumensaatgut eingesetzt werden. In Gewächshäusern bleibt die Verwendung erlaubt. In Deutschland ist die Anwendung aber erneut mit einer Sonderzulassung im Kartoffelanbau befristet zugelassen. Diese Genehmigung wird jährlich neu beantragt und wurde auch für 2014, trotz des EU-weiten Verbotes, wieder bewilligt.
  
 Nochmalige Aussaat des mit Gift imprägnierten Rapses 2013 Die beschlossenen Verbote sind ein guter Anfang – dieser ist jedoch lückenhaft. Die Beschränkung auf zwei Jahre ist angesichts der wissenschaftlichen Fakten inakzeptabel. Nur ein dauerhaftes Verbot und dessen Ausweitung auf sämtliche Kulturarten kann Bienen wirksam vor 
  

 Neonicotinoiden und anderen Giften schützen. Das Inkrafttreten des NeonicotinoidVerbotes zum 01. Dezember 2013 bedeutet zudem: bei der Aussaat von Raps, in der Regel als Winterung angebaut, konnte im Herbst 2013 nochmals auf Neonicotinoide zur Imprägnierung des Saatgutes („Beizung“) zurückgegriffen werden. 
  
 Konzernklagen gegen Anwendungsbeschränkungen Die verhängten Teilverbote bienengefährlicher Insektizide haben die betroffenen Agrochemie-Riesen empfindlich getroffen. Dass den Firmen ihre Profite wichtiger sind als ein vorsorglicher Schutz von Bienen, anderen Bestäubungsinsekten und die Zukunft einer produktiven Landwirtschaft, bewiesen sie Ende 2013 durch das Einleiten rechtlicher Schritte: alle drei Konzerne haben gegen die Europäische Kommission geklagt und strengen unabhängig voneinander Verfahren gegen die verhängten Verbote an. 
 
Gefahr auch aus Baumärkten und Gartencentern Für Bienen gefährliche Agrochemikalien kommen nicht nur in der Landwirtschaft zum Einsatz – auch zur Schädlingsbekämpfung in Haus- und Kleingärten greifen viele Gärtner zur Spritze. In Baumärkten und Gartencentern findet sich eine breite Angebotspalette von Insektengiften, darunter zahlreiche für Bienen gefährliche Präparate. Die Baumärkte haben die ersten Schritte eingeleitet und Mittel, die als B1 – bienengefährlich - eingestuft sind, aus ihren Regalen verbannt. Das reicht aber noch nicht, denn der Verkauf erfolgt viel zu oft ohne eine dringend notwendige fachkundige Beratung. Die Gefahren für Bienen und andere Bestäubungsinsekten erhöhen sich durch fehlerhafte Anwendung nochmals.  Greenpeace fordert Politik und Anbieter zum Handeln auf: für Bienen gefährliche Gifte haben in Kleingärten nichts zu su
chen. Gartencenter sollten generell auf chemisch-synthetische Pestizide verzichten und den Verkauf von bienengefährlichen Giften sofort stoppen.
 
Gravierende Lücke im derzeitigen Verbot Greenpeace hat Blumen und Zierpflanzen aus Gartencentern, Bau- und Supermärkten getestet. Für die Studie wurden in zehn europäischen Ländern 86 Proben von 35 Pflanzenarten genommen, darunter Hornveilchen, Vergissmeinnicht und Lavendel. In 79 Prozent der untersuchten Pflanzen steckten Stoffe, die Bienen gefährlich werden können. Die Laboranalysen ergaben, dass 98 Prozent der Blumen Rückstände von Pestiziden aufweisen. Daraus lässt sich nicht ableiten, wie stark Bienen durch diese Blumen belastet werden. Doch Fakt ist, dass knapp die Hälfte der Proben Rückstände aus der Gruppe der umstrittenen Neonicotinoide – drei davon auch bekannt als Bienenkiller - enthalten: Das Gift Imidacloprid fand sich in 43 Prozent, Thiametoxam in 8 Prozent und Clothianidin in 7 Prozent der Blumen.
  
 Überfällig: Maßnahmen zum Schutz von Bestäubern Der biologische Landbau beweist: Eine Landwirtschaft ohne Agrochemie ist möglich. Akut ist das Verbot der bienengefährlichsten Pestizide ein notwendiger erster Schritt und der beste denkbare Schutz für Bestäubungsinsekten vor den Giften der industriellen Landwirtschaft. Die bereits seit längerem bestehenden Verbote der gefährlichen Neonicotinoide in anderen Ländern wie Frankreich und Italien zeigen, dass es auch ohne diese Wirkstoffe geht, und dass es dadurch nicht zu Ernteausfällen kommen muss.  Mittel- und langfristig braucht es allerdings weiter gehende Maßnahmen: Die auf Agrochemie basierende Landwirtschaft gehört auf den Prüfstand und muss ökologisch neu ausgerichtet werden. Der Einsatz von Pestiziden kuriert

 

Symptome eines sich immer weiter von der Natur entfernenden Systems. Das Sterben der Bienen macht dies offensichtlich und offenbart ein Dilemma: die industrielle Landwirtschaft gräbt sich mit der Vernichtung der Bestäuber das eigene Grab. Eine zukunftsfähige Landwirtschaft muss den Schutz von Bestäubungsinsekten zwingend beinhalten. Natürliche und naturnahe Lebensräume in der Agrarlandschaft müssen gefördert werden. Die Biodiversität sollte über Fruchtfolgen und ökologische Vorrangflächen erhöht und verstärkt finanzielle Mittel für die Entwicklung, Erforschung und Förderung ökologischer Praktiken zur Verfügung gestellt werden. Die Ausgestaltung auch der  nationalen Agrarpolitik im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) gibt der deutschen Politik zahlreiche Optionen.