Legale luzide Traumkräuter

5-legale-Psychedelika-für-luzide-Träume

– Calea Zacatechichi (mexikanisches Traumkraut) ~ Klare Träume
(Calea getestet: super – Klartraum in erster Nacht nach Tee / rauchen)
– Artemisia vulgaris (Beifuß) ~ Astral Arbeit
– Heimia Salicifolia (Sonnenöffner) ~ Gedächtnisreise
– Celastrus Paniculatus (Intelligenzbaum) ~ Schärfere Gedanken
– Silene Capensis (Afrikan. Traumwurzel) ~ Prophetische Träume
(getestet: sehr viel intensivere Träume)

Traumkräuter sind Pflanzen, die in vielen Naturvölkern als heiliges spirituelles Werkzeug angesehen werden.
Sie werden dazu verwendet, visionäre Träume zu erzeugen, die den Charakter eines Trips haben. Sie helfen auch dabei luzide Träume auszulösen und man erinnert sich leichter an das in der Nacht erlebte.
Während Traumkräuter früher als spirituelle Werkzeuge und göttliche Geschenke angesehen wurden, werden sie heute von vielen Menschen konsumiert, die ein Interesse an Klarträumen („luzides Träumen“) haben.
Meist werden „Kräutermischungen“ konsumiert, die aus verschiedenen Pflanzen mit teils unterschiedlichen Wirkungen bestehen.
So können zum Beispiel auch schlaffördernde Drogen wie Baldrian oder Hopfen mit eingenommen werden.

Die Einnahme erfolgt bei den meisten Pflanzen etwa eine halbe Stunde vor dem Schlafen.

 

16 traditionelle Traumkräuter

 

1. Afrikanische Traumwurzel (Sielene undulata, Silene capensis)


Ein sehr berühmtes aus Afrika stammendes Traumkraut. Um eine Wirkung zu erzielen wird bereits morgens nach dem Aufstehen auf leeren Magen etwa ein halber Teelöffel der Traumwurzel eingenommen.
Im Xhosa Stamm verwendet man diese Pflanze medizinisch, für prophetischen Träumen und um mit den Vorfahren in Kontakt zu treten.

Da die Wirkung wohl auf einem Saponin basiert (welches Schaum bildet), gibt es außerdem die Konsumform, ein Esslöffel der Wurzel in einem halben Liter Wasser zu lösen, dann wird das Wasser geschlagen, sodass es schäumt. Dieser Schaum wird dann aufgesogen.

 

2. Aztekisches Traumkraut (Atztekisches Traumgras; Calea ternifolia oder Calea zacatechichi)


Auch diese Pflanze ist unter den Traumkräutern weit verbreitet, bereits der Name, „Traumkraut“, sagt dies aus.
Natürlich wächst es in Mexiko und Costa Rica. Traditionell wird das Traumkraut von den Chontal Indianern aus Mexiko verwendet. Sie erhoffen sich davon wahrsagerische und göttliche Visionen während ihrer Träume.
Die Indianer verwenden etwa 20-30g Pflanzenmaterial vor dem Schlafen, man sollte sich langsam an die richtige Dosierung heran tasten. Eine gute Startdosis ist etwa 10g.
Aus dem getrockneten Traumkraut stellt man sich entweder einen Tee her oder pulverisiert es schluckt es in Kapseln.

 

3. Afrikanisches Traumkraut (Entada rheedii)


Die Wirkung des Afrikanischen Traumkrauts ist bereits seit einiger Zeit bekannt, auch sie wurde und wird traditionell gebraucht.
Es wird allerdings nicht das Kraut sondern die Samen der Entada rheedii konsumiert. Sie werden aufgeschnitten und anschließend wird das innere „Fruchtfleisch“ heraus gekratzt.
Dieses wird dann entweder geschluckt oder, zusammen mit anderen Kräutern, in einer Räuchermischung geraucht.
Die Einnahme erfolgt kurz vorm Schlafen gehen. Visionäre, luzide Träume sollen erzeugt, die Erinnerung an den Traum intensiviert werden.

4. Mexikanischer Estragon (Winterestragon, Tagetes lucida)


Diese Pflanze wurde bereits von den Azteken verwendet. Dort ist Yauhtli bekannt und wurde mit anderen Kräutern zu einem medizinischen Puder verarbeitet, welches dämpfend und beruhigend wirken sollte.
Auch der mexikanische Stamm der Huicholen konsumiert es, dort wird der Estragon mit Tabak gemischt und dann geraucht oder pur als Tee getrunken.
Die Wirkung soll beruhigend sein und außerdem visiönere, luzide Träume auslösen. Auch von CEVs (Visionen bei geschlossenen Augen) wird berichtet.
Neben der wohl psychoaktiven Wirkung schmeckt Tagetes lucida auch noch sehr gut und wird als Anis-Ersatz als Gewürz benutzt.

 

5. Mukanya Kude / Gelbrinden-Akazie / Fieber-Akazie (Acacia xanthophloea; Vachellia

xanthophloea)


Die Gelbrinden-Akazie ist in Afrika wachsender Baum, dessen Rinde traditionell als Traumdroge verwendet wird.
In vielen afrikanischen Stämmen braut man sich aus dieser Rinde einen Tee, manchmal werden auch noch andere Traumkräuter hinzugefügt.
Es ist nicht viel Gesichertes über die Wirkung der Fieber-Akazie bekannt, weshalb vorsichtig damit experimentiert werden muss.
Anscheinend ist es nötig, über mehrere Tage hinweg nachts einen Mukanya Kude Tee zu trinken.

6. Ubhubhubhu (Helinus integrifolius)


Eine weitere aus Südafrika stammende Pflanze. Auch sie wird traditionell für visionäre, klare Träume konsumiert.
Da sich beim Vermischen der Pflanze mit Wasser Schaum bildet, ist in einigen Stämmen eine besondere Konsummethode verbreitet:
Das Ubhubhubhu wird so lange mit Wasser vermischt, bis es schäumt. Dann wird so viel von dem Trank auf leeren Magen getrunken, bis sich der Magen füllt. Anschließend erbricht man sich.
Erbrechen wird nicht als etwas negatives, sondern als Reinigung angesehen und ist deswegen willkommen.

 

7. Uvuma-omhlope (Synaptolepis kirkii)


Die Wurzel dieses, ebenfalls aus Afrika stammenden, Busches ist recht potent und hat eine ähnliche Wirkung wie die Afrikanische Traumwurzel (Silene capensis).
Bereits 0,5g sollten in einem Tee getrunken genügen, um die Wahrscheinlichkeit auf luzide Träume zu erhöhen, Visionen zu erzeugen und die Erinnerung zu stärken.
Auch diese Pflanze wird traditionell von afrikanischen Stämmen verwendet. Besonders an der wirksamen Wurzel ist die Farbe, sie ist nämlich strahlend weiß.

 

8. Beifuß / Gewöhnlicher Beifuß / Gemeiner Beifuß (Artemisia vulgaris)


Diese aus Europa und Asien stammende Pflanze ist nicht gerade bekannt für seine Funktion als Traumkraut.
Sie wird als Gewürzpflanze und Heilkraut verwendet, enthält außerdem u.a. Thujon. Das ist der Stoff, der auch in Wermut, der Absinth-Pflanze, enthalten ist. Im Volksmund wird der Beifuß deswegen auch Wilder Wermut genannt.
Doch tatsächlich wurde diese Pflanzen traditionell schon vor hunderten Jahren auch als Traumkraut verwendet!
Bereits 1-3g geraucht sollen eine Wirkung entfalten, in einen Tee oder (alkoholischen) Trank sollte man etwa 3-5g pro Einnahme hinzufügen.

9. Guaysatee Loes. Ilex guayusa, die Guayusa-Pflanze (gesprochen Gwhy-You-Sa englisch), ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Stechpalmen (Ilex). Guayusa ist ein in Südamerika, hauptsächlich im nordwestlichen Amazonas-Regenwald beheimateter Baum.

Der Tee der koffeinreichen Pflanze wirkt wahre Wunder. Die aus dem Amazonas-Regenwald stammende Pflanze hat eine lang zurückreichende Geschichte. Archäologische Ausgrabungen von Guayusa-Blättern in einigen schamanischen Gräbern werden zurückdatiert auf 500 vor Christus. Auch heute wird Guayusa in traditionellen Gemeinden in der nördlichen Andenregion konsumiert. Bis vor wenigen Jahren war Guayusa ein ausschließlich lokales Produkt, mittlerweile werden die getrockneten Blätter auch exportiert.

Guayusa ist ein Stimulans und ist vergleichbar mit dem ebenfalls aus Südamerika stammendem Mate-Tee. Guayusa wirkt anregend, wachmachend, stimulierend und energetisierend. Guayusa ist berühmt für den höchsten natürlich vorkommenden Koffeingehalt. Die getrockneten Blätter können bis zu 7,6% Koffein enthalten! Außerdem enthalten sind: L-Theanin, Theobromin, Phenole, Flavonoide, Aminosäuren. Zudem wirk Guayusa hoch antioxidativ, antibakteriell und antiparasitär. Dabei sind keine Kaffee-typischen Nebenwirkungen wie Herzrasen, Hibbeligkeit oder Nervosität zu spüren. Guayusa ist purer Fokus.[1]

Du kannst Guayusa super als gesunde Kaffee-Alternative verwenden. Mach dir einfach morgens eine Kanne Guayusa-Tee. Um den Tee aber gezielt für das luzide Träumen einzusetzen, solltest du so vorgehen:

Geh zu deiner gewohnten Zeit ins Bett. Stelle den Wecker auf 5 Stunden. Steh auf und gib 2 Esslöffel losen Guayusa-Tee in einen Topf mit 250ml Wasser. Lass das ganze 20 Minuten köcheln. Fertig ist dein extra-starker Guayusa-Tee. Trink den Tee innerhalb von 10 Minuten. Geh wieder ins Bett und wende nochmal Affirmationen an. Deine REM-Phasen sollten nun besonders intensiv sein und deine Chance, luzid zu träumen hoch!

Ich bin ein wahrer Fan von Guayusa geworden. Vielleicht bist du auch von seiner Wirkung begeistert. Wenn du ihn ausprobieren willst, empfehle ich dir den Bio-Tee von GUYA. Damit unterstützt du nicht nur ein Berliner StartUp, sondern auch ecuadorianische Kleinbauern.

*

10. Shatavari

Shatavari ist indischer wilder Spargel (Asparagus racemosus) und wird seit jeher in der ayurvedischen Medizin verwendet. In der traditionellen chinesischen Medizin ist er als Tian Men Dong bekannt. Der wilde Spargel ist ein wahres Nährstoffpaket und genießt nicht umsonst einen Ruf als potente Heilpflanze.

Wirkung

Shatavari ist vor allem bekannt für seine positive Wirkung auf die Sexualhormone, sowohl bei Männern als auch Frauen. Traditionell wird er als wirksames Aphrodisiakum[2], bei Menstruationsbeschwerden und Unfruchtbarkeit eingesetzt. Aber was für das Träumen besonders wichtig ist: Shatavari verbessert das räumliche Gedächtnis.[3] Forscher fanden heraus, dass Shatavari in geringen Dosen durch Acetylcholinesterase- Hemmung nootropusche Effekte in bestimmten Gehirnregionen, insbesondere dem präfrontalen Cortex, hat.[4] Und wie wir aus diesem Artikel wissen, ist spielt der präfrontale Cortex eine Schlüsselrolle für das luzide Träumen. Auf gut deutsch: Shatavari ist ein kleines Gehirn-Doping-Mittel, welches sich positiv auf die Lernfähigkeit auswirkt. Aus weiteren Versuchen ging hervor, dass Shatavari ein stress-reduzierende Wirkung hat. [5] Chinesische Taoistische Mönche, die viel Wert auf Traumarbeit legen, nennen die Heilpflanze „Flying Herb“ oder „heavenly spirit herb“. Der wilde Spargel soll ihnen Nachts zu überwältigenden Träumen verhelfen.

Shatavari lässt sich pur, in Pulverform einnehmen, so wie dieser:

*

oder zusammen mit anderen indischen Heilkräutern in einer Teemischung, wie dieser hier:

*

11. Aztekisches Traumkraut -Botanischer Name für das Traumkraut: „Calea zacatechichi“. Das ursprünglich zwischen Mexiko und Costa Rica heimische Traumkraut ist ein unscheinbarer Strauch, der meist in den Höhenlagen Mittelamerikas, vor allem aber in Mexiko anzutreffen ist.
 

Der Name klingt ja schon mal viel versprechend. Das Aztekische Traumkraut stammt, wie der Name schon vermuten lässt, aus Mittelamerika. Dort wird es von indianischen Stämmen zur bewussten Herbeiführung von luziden Träumen eingesetzt. Die Chontal-Indianer nehmen eine Handvoll Blätter, um damit einen Tee zu kochen, der wahrsagerische Träume induzieren soll. Das Kraut verbessert die Traumerinnerung signifikant und verstärkt hypnagoge Bilder. [7] Das Aztekische Traumkraut ist wohl eines der potentesten trauminduzierenden Pflanzen.

Aztekisches Traumkraut ist gar nicht so einfach zu bekommen. Praktisch ist die Einnahme als Tropfen, um den stark bitteren Geschmack des Tees zu umgehen, z.B. diese:

*

oder am besten selbst anpflanzen 😉 Samen sind online erhältlich.

12. Passionsblume L. Die artenreiche Pflanzengattung der Passionsblumen (Passiflora) gehört zur Familie der Passionsblumengewächse (Passifloraceae). Die meisten der über 530 Arten sind in der Neotropis beheimatet, aber etwa 20 Arten stammen aus der Paläotropis.

Die Blume der Passionsfrucht stammt aus dem Südosten der USA und wurde dort schon von Indianerstämmen verwendet. Die Wirkung des Tees der Passionsblume ist beruhigend, schlaffördernd und entspannend. Einschlafen sollte als kein Problem sein. Zudem wirkt die Passionsblume innerer Unruhe und Nervosität und sogar Angst entgegen.[8] Die Einnahme ist gerade bei Albträumen empfehlenswert. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die in der Passionsblume enthaltenen Alkaloide und Flavonoide die Ausschüttung bestimmter Neurotransmitter hemmen, welche für Ängstlichkeit verantwortlich sind.

Die Einnahme als Tee sollte ca. 2 Stunden vor dem Schlafen erfolgen, weil erst dann die gwünschte Wirkung zum gewünschten Zeitpunkt eintreten kann.

Da die Passionsblume sehr schläfrig machen kann, ist sie für die Anwendung in Kombination mit der WILD (wake induced lucid dreaming) Technik wohl eher ungeeignet. Stattdessen solltest du Wert auf optimierten Schlaf legen und auf DILD (dream induced lucid dreaming) setzen.

Biologische angebaute Passionsblume gibt es beispielsweise vom Achterhof:

*

13. Der Ginkgo oder Ginko (Ginkgo biloba) ist eine in China heimische, heute weltweit angepflanzte Baumart. Er ist der einzige lebende Vertreter der Ginkgoales, einer ansonsten ausgestorbenen Gruppe von Samenpflanzen.

Bring dein Traumerinnerungsvermögen auf nächste Level mit dem „Brainfood“ Ginkgo. Ginkgo Biloba ist ein chinesisches Kraut, das den Blutzufluss zum Gehirn ankurbelt. Üblicherweise wird es bei Alzheimer verwendet, um das Erinnerungsvermögen und die geistige Klarheit zu fördern durch seinen positiven Effekt auf das Blutgefäßsystem, insbesondere im Kleinhirn. Durch Ginkgo wird das Gehirn besser über die Blutgefäße mit wichtigen Stoffen versorgt. Die Vorteile, die daraus hervorgehen sind: Verbesserung des Kurzzeit- und Langzeitgedächtnisses, geringere Reaktionszeiten und verbesserte geistige Klarheit.

Was noch nicht wissenschaftliche bewiesen ist, sich aber auf Erfahrungsberichte stützt ist die positive Wirkung von Ginkgo auf das luzide Träumen. Ginkgo verstärkt die Kreativität und die Luzidität in Träumen. Es hilf dabei, sich an Träume zu erinnern und mehr Details in das Traumtagebuch zu schreiben. Durch die erhöhte geistige Klarheit fällt oft der DILD (dream induced lucid dream) sehr leicht. Somit werden nach der Einnahme von Ginkgo luzide Träume häufiger aus Trübträumen induziert.

Empfehlenswert ist der biologische Ginkgo-Tee von Sonnentor:

*

13. Ginseng (Panax ginseng), auch Asiatischer Ginseng oder Koreanischer Ginseng genannt und trivial unter anderem als Gilgen, Samwurzel oder Kraftwurz bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Araliengewächse (Araliaceae).

Das gesunde Superfood erfreut sich seit jeher vor allem in Asien höchster Beliebtheit. Zur Recht! Ginseng ist eine unglaublich mächtige Heilpflanze. Die positiven Wirkungseffekte sind zahlreich. Ginseng wirkt antioxidativ und entzüdungshemmend [9]. Zudem verbessert es kognitive Funktionen, das Erinnerungsvermögen und die Stimmung.[10]

Einige Labortest zeigten, dass im Ginseng enthaltene Komponenten, wie Ginsenoside, das Gehirn vor Schäden schützen könnte, die von freien Radikalen verursacht werden.[11] Eine 4-wöchige Studie untersuchte die Wirkung von Panax Ginseng auf 90 Menschen mit chronischer Fatigue (Müdigkeit). Die Testgruppe, die Ginseng einnahm, erfuhr weniger physische und mentale Fatigue und oxidativen Stress im Vergleich zur Placebo-Gruppe.[12] Die Wurzel hat noch mehr positive Effekte, z.B. auf den Blutzucker, Lungenfunktion, Anti-Aging, Fettreduktion und vieles mehr. Allein dafür lohnt es sich, mit Ginseng zu supplementieren.

Die Wirkung auf Klarträume ist noch nicht erforscht, aber es gibt unzählige subjektive Berichte. Die Wirkung von Ginseng auf Träume wird detailliert in Klartraumforen beschrieben und gilt als wahrer Geheimtipp. Oneironauten berichten von einer stimulierenden, anti-depressiven, anxiolotisch (angslösend) und sogar euphorisierend. Die Träume werden klarer, lebendinger und intensiver.

Verschiedene Dosierungen auszuprobieren lohnt sich. Ginseng hat keinerlei bekannte Nebenwirkungen. Den authentischen koreanischen Ginseng-Tee gibt es auf Amazon zu bestellen:

*

14. Der Echte Baldrian (Valeriana officinalis) gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae), die in ihrer Gesamtheit viele weitere Heilpflanzen beinhaltet. In der engeren Verwandtschaft gehört die Pflanze zur Gattung Baldriane, die mit mehr als 400 Arten verhältnismäßig Artenreich ist.

Baldrian wird schon seit tausenden von Jahren eingesetzt, um Angstzustände zu vermindern und erholsamen Schlaf herbeizuführen. Seine Nutzung als Sedativum ist sehr populär. Die Wirkung von Baldrian auf Träume ist noch relativ unbekannt. Die „Traumwurzel“ kann die Traumerinnerung verbessern und Träume lebhafter machen.

Dank Baldrian können wir unseren Fokus leichter nach innen richten. Baldrian eignet sich gut für die Anwendung der WILD (wake induced lucid dreaming) Technik. Dabei können farbenfrohe Impressionen, die sogenannten hypnagogen Bilder, erfahrbar werden. Aus diesem Zustand heraus, lassen sich luzide Träume induzieren. Hier
findest du eine genaue .

Baldrian macht Träume lebhafter und oft bizarr. Das ist einer der Gründe, warum Baldrian sich positiv auf die Traumerinnerung auswirkt. Umso besonderer der Traum, desto einfacher ist es, sich daran zu erinnern

Baldrian an sich verbessert in erster Linie die Schlafqualität und die Traumerinnerung. Wenn du aber gezielt für erhöhte Luzidität im Traum supplementieren willst, solltest du noch andere Kräuter und Pflanzen hinzuziehen.

Von der Marke buntfinkt gibt es den SweetNight Tee. Dieser enthält neben Baldrian auch Hopfen, Reishi, Ashwagandha und Passionsblume. Die Zusammenstellung kombiniert Wissen aus Ayurveda, Homöopathie und Wissenschaft.

*

15. Matcha (jap.: 抹茶 [ma.tɕa] für „gemahlener Tee“) () ist ein zu Pulver vermahlener Grüntee, der in der japanischen Teezeremonie verwendet wird. Er hat eine intensive grüne Farbe und einen lieblich-süßlichen, in späteren Pflückungen leicht herben Geschmack.

Matcha ist eine besondere Form des japanischen Grüntees. Die Teepflanzen werden einige Wochen vor der Ernte abgedeckt, sodass die Blätter im Schatten reifen. Durch dieses Vorgehen entwickeln sie mehr Chlorophyll, um trotz Schatten möglichst Photosynthese betreiben zu können. Die immer noch jungen Blätter werden geerntet, getrocknet und schonend zu einem Pulver verarbeitet. Das Endergebnis ist ein grasgrünes, sehr feines Teepulver – das Kultgetränk der Samurai. Mittlerweile ist Matcha zum echten Gesundheits-Trend geworden. Ob in Smoothies, Shakes, Eiskreme, Kuchen oder anderen Leckereien, Matcha ist an Vielseitigkeit kaum zu überbieten.

Durch die Herstellungsweise und dadurch, dass Matcha – anders als normaler Grüntee – komplett konsumiert wird, können wir 137 mal der gesunden Wirkstoffe aufnehmen, als bei herkömmlichem Grüntee.[13] Bei normalem Grüntee werden nur die wasserlöslichen Inhaltsstoffe vom Körper aufgenommen, nicht jedoch fettlösliche und wasserunlösliche Ballaststoffe und Mineralstoffe.

Matcha beinhaltet Theanin und Epigallocatechin Gallate, was Matcha als Tee für luzide Träumer interessant macht. Zudem enthält Matcha Tee Polyphenole, Aminosäuren, Proteine, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

Matcha verstärkt Alpha-Gehirnwellen, ähnlich wie im Traumzustand. Da Matcha aber auch aufputschend wirkt, sollte man den Tee kurz vor dem Einschlafen trinken. Die Wirkung wird dann während des Schlafs einsetzen und zu intensiven Träumen führen. Alternativ kann der Matcha auch während der Wachphase bei der WBTB (wake back to bed) Methode getrunken werden.

Auch bei Matcha ist auf die Qualität zu achten. Das Pulver sollte fein sein und aus 100% ökölogischem Anbau, ohne Zusätze, Konservierungsstoffe oder Süßstoffe. Besonders gute Qualität zum fairen Preis bietet dieser hier:

*

16. Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend und beruhigend und wird gerne in den Wechseljahren eingesetzt. Auch Bettnässen kann man mit der Pflanze behandeln. ... Sie wird als Hartheu oder Tüpfel-Hartheu bezeichnet. Der botanische Gattungsname Hypericum stammt aus dem griechischen.

Das echte, heilkräftige Johanniskraut – Hypericum perforatum – bevorzugt trockene, sonnige und karge Standorte an Wegrändern, Böschungen oder felsigen Hängen. Botanisch zählt es zur Familie der Hypericaceae (Hartheu oder Johannniskrautgewächse) und diese zur Ordnung der Malpighienartigen.

Der Name Johanniskraut leitet sich von einer Beziehung zu Johannes dem Täufer ab, weil die Pflanze etwa ab der Zeit des Johannistages, dem 24. Jun, bis in den August blüht. Eine alte Legende besagt, es sei an der Stelle gesprossen, an der Johannes der Täufer enthauptet wurde – und der Teufel habe in seiner Furcht vor der heilenden, schützenden Kraft des Krauts die Blätter durchlöchert. Im englischen Sprachgebrauch heißt die Pflanze St. John’s Wort.

Ältere Bezeichnungen wie Hexenkraut, Sonnwendkraut, Liebfrauenstroh oder Teufelsfluch weisen auf alte Legenden hin, die sich um die Pflanze ranken. Der botanische Name soll sich davon herleiten, dass die antiken Griechen das Kraut über ihre Götterbildnisse hängten, um böse Geister abzuschrecken.

Die äußerlichen Kennzeigen des echten Hypericums sind extrem tiefe Wurzeln, ein zweikantiger Stängel, fünfblättrige leuchtend gelbe Blüten mit vielen gelben Staubfäden, schwarzen Tupfen und violette feine Längsstreifen auf den Blütenblättern. Die ovalen, paarig stehenden Blätter wirken wie mit Nadeln durchstochen – Hinweis auf die Öldrüsen in den Blättern.

Vorkommen / Verbreitungsgebiet der Pflanze

In früheren Zeiten war Johanniskraut in Westasien, Europa und Nordamerika verbreitet. Heute ist es beinahe überall auf der Welt zu finden, auch in Australien und Neuseeland. Insgesamt existieren über 400 weitere Arten, doch nur die Art Hypericum perforatum ist heilkräftig. Neben der Nutzung wildwachsender Bestände hat auch der Anbau in Kräutergärten eine lange Tradition. Weil die Pflanze auch unter kargen Bedingungen, im Garten oder im Topf gedeiht, ist es leicht zu kultivieren. Johanniskraut-Produkte aus biologischem Anbau zu kaufen macht jedoch Sinn, um Produkte mit erhöhter Strahlen- oder Schadstoffbelastung zu vermeiden.