Japanischer Knöterich





Anwendungen

Japanischer Knöterich ist extrem schnellwüchsig und kann bis zu 30 Zentimeter pro Tag zulegen. Problematisch zeigt sich die Verdrängung der hier heimischen Pflanzenwelt, weshalb er zumeist bekämpft wird. Jedoch bringt er auch viele positive Eigenschaften mit, die wir für uns nutzen können. Beim Ernten der Pflanze sollte darauf geachtet werden, weder das Grün noch die Wurzeln an einem Ort ohne Japanischen Knöterich zu hinterlassen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

In der Ernährung

In Asien wird Japanischer Knöterich als Gemüse angebaut. Als Küchenzutat werden nur die jungen Sprossen verwendet, welche bei regelmäßiger Ernte immer wieder schnell nachwachsen.

Am besten werden die jungen Sprossen geerntet, wenn sie eine Höhe von etwa 20 Zentimetern erreicht haben. Sie sind dann sehr zart und können auch roh verzehrt werden. In feine Ringe geschnitten gibt man sie zu Salat oder süßer Kokoscreme. Pur sind sie in Salz gedippt eine hervorragende Knabberei.

Junge Triebe können auch wie Rhabarber zu Fruchtaufstrich oder Kompott verarbeitet werden. Gedünstet eignen sie sich als Beigabe zu Suppen, Gemüsepüree oder für die asiatische süß-saure Küche.

Große Blätter kann man als Ersatz für Alufolie beim Einwickeln von Feuerkartoffeln oder Ähnlichem nutzen.

Heilende Anwendungen

Großes Potenzial bringt Japanischer Knöterich auch für die Verwendung in der Heilkunde mit. So hat die Pflanze den höchsten Gehalt an Resveratrol, einem Stoff, der auch in Weintrauben vorkommt und vielseitig eingesetzt wird. Mittlerweile gibt es zahlreiche medizinische Publikationen, in denen dem Resveratrol Wirkungen wie die Wachstumshemmung