Was sind Wasserretentionslandschaften?


đŸ“·Retention kommt vom lateinischen Wort retinere und bedeutet zurĂŒckhalten. Das Ziel einer Wasserretentionslandschaft ist es, möglichst das gesamte Regenwasser, das auf die FlĂ€che eines betrachteten Einzugsgebietes fĂ€llt, in den Boden infiltrieren zu lassen. Alles abfließende Wasser soll wieder Quellwasser sein. Dieser eigentlich natĂŒrliche Vorgang findet heutzutage in großen Teilen der Erde nicht mehr statt. Anstatt dessen geht das Regenwasser hĂ€ufig als OberflĂ€chenabfluss verloren und fĂŒhrt im Zuge dessen zu Hochwasser, Überschwemmungen und Muren. Desertifikation und Wasserknappheit sind dann die logischen Konsequenzen. Die GrĂŒnde fĂŒr diese Entwicklung sind, wie im Bericht „Wozu Wasserretentionslandschaften“ angedeutet, im Missmanagement in den Bereichen Wald, Landwirtschaft und Wasser zu suchen. Um dies noch genauer zu verstehen, betrachten wir die Situation aus der Sicht des österreichischen Wasserforschers Viktor Schauberger.

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Halber Wasserkreislauf nach Viktor Schauberger

Aufgrund von Abholzung, landwirtschaftlicher Übernutzung der Böden und falscher Wasserwirtschaft in globalem Maßstab haben wir es heutzutage weltweit mit dem von Schauberger so genannten halben Wasserkreislauf zu tun. Das Wasser verdunstet, bildet Wolken und regnet ab. Der Regen trifft dann aber auf eine Erde, die das Wasser nicht mehr aufnehmen kann. Statt von einer abwechslungsreichen Vegetationsdecke geschĂŒtzt zu sein ist die Erde oft nackt, hart und ungeschĂŒtzt dem Aufprall der Regentropfen ausgesetzt. Das Wasser fließt oberflĂ€chlich ab, sammelt sich in großen Strömen und fließt schnell und mit zerstörerischer Kraft gen Ozean. Die Folgen sind verschmutztes Regenwasser, Auswaschung des Bodenmaterials, Muren, Verlanden der FlĂŒsse, Hochwasser, DĂŒrre, sinkendes Grundwasser, Versalzen des Grundwassers in KĂŒstennĂ€he, DĂŒrren, Desertifikation.

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Ganzer Wasserkreislauf nach Viktor Schauberger

Der ursprĂŒngliche, von Schauberger so genannte große Wasserkreislauf hingegen fĂŒhrt zu ganz anderen Ergebnissen: Der Regen, der auf die Erde fĂ€llt, wird dort von einer vielfĂ€ltigen Vegetationsschicht abgebremst. Die von der Vegetation aufgebaute Humusschicht saugt das Wasser wie ein Schwamm auf und hĂ€lt es im Boden. Das Wasser hat Zeit, nach und nach in tiefere Boden- und Gesteinsschichten zu infiltrieren und fĂŒllt so die GrundwasservorrĂ€te auf. WĂ€hrend das Wasser in den Erdkörper sickert mineralisiert es sich und nimmt Information auf, es reift. Als gereiftes Quellwasser tritt es mit TrinkwasserqualitĂ€t wieder an die OberflĂ€che und lĂ€sst BĂ€che und FlĂŒsse entstehen. Aufgrund des nun gesĂ€ttigten Erdkörpers fließt das Wasser konstant und gleichmĂ€ĂŸig ĂŒber lĂ€ngere ZeitrĂ€ume. Die Erde wirkt dabei als Puffer, der große Wassermengen auf einmal aufnehmen kann, diese aber nur langsam wieder abgibt. Es kommt kaum zu Überschwemmungen und DĂŒrren, an den Ufern der klaren und sauberen BĂ€che hingegen entstehen vielfĂ€ltige Biotope, in denen sich das Leben entfaltet. Im Tiefland mĂ€andrieren große FlĂŒsse und schaffen biodiverse Auenlandschaften mit zeitweise ĂŒberfluteten RetentionsflĂ€chen. Statt ein zerstörerisches zu viel oder zu wenig an Wasser schafft der große Wasserkreislauf Ausgewogenheit und StabilitĂ€t.

Aus der Sichtweise Viktor Schaubergers gesehen sind Wasserretentionslandschaften Systeme zur Wiederherstellung des großen Wasserkreislaufes. Zentral sind dabei die Vegetation und die durch sie entstehende Humusschicht, die zusammen in der Lage sind, das Regenwasser aufzunehmen und in den Boden infiltrieren zu lassen. Mit anderen Worten: ohne vielfĂ€ltige Vegetation kein großer Wasserkreislauf- eine vielfĂ€ltige Vegetation ist also auch oberstes Ziel einer Wasserretentionslandschaft. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es eine FĂŒlle an Methoden. Nicht immer ist es möglich, gleich mit der Wiederaufforstung zu beginnen, weshalb zunĂ€chst Zwischenlösungen zum Auffangen und Speichern des Regenwassers nötig sind- wie z.B. die Seen in Tamera. Um die unterschiedlichen Methoden einer Wasserretentionslandschaft und den Wiederaufbau einer Vegetationsdecke soll es in den nĂ€chsten BeitrĂ€gen gehen.

Wasserretentionslandschaften sind also eine Art der Landschaftsheilung bzw. Renaturierung. Sie sind eine aktive Antwort auf die Zerstörung der Natur. Überall, wo Ökosysteme und Landschaften gestört oder zerstört wurden, können und sollen Retentionslandschaften angelegt werden, auf jedem Boden, in jeder Klimazone, in jeder Hanglage. GrundsĂ€tzlich ist zu sagen, dass der Aufbau von Wasserretentionslandschaften und damit die Wiederherstellung einer Vegetationsdecke umso dringender ist, umso weniger Niederschlag in einem Gebiet fĂ€llt und umso lĂ€nger die AbstĂ€nde zwischen den RegenfĂ€llen sind. Aber auch in gestörten tropischen oder regenreichen Gebieten sind Retentionslandschaften ein großer Schritt zur Heilung. Es gibt wohl nur noch wenige Waldgebiete auf der Erde, wo es nicht sinnvoll wĂ€re, korrigierend einzugreifen, weil noch genug Humus vorhanden ist.

„Ohne nur eine blasse Ahnung von den Arbeitsprinzipien, welche in der Natur herrschen, ohne eine Ahnung von den nur grundlegendsten Bewegungsgesetzen des Wassers zu haben, wurden weit ausgreifende Regulierungsarbeiten unternommen, die das Naturbild von Grund auf Ă€nderten und den hier herrschenden Gesetzen geradezu schroff entgegenarbeiten. Statt, wie es doch naheliegend war, sich vor Augen zu halten, dass die Vegetation in Hochlagen, der Wald, genau so notwendig sind wie, um ein Beispiel zu nennen, die Haut am Körper, geschah tatsĂ€chlich alles, um die in der Natur betehenden, geradezu wundervollen ZusammenhĂ€nge, die nahezu unzerstörbar sind, zu vernichten. In der Meinung, dass der Wald nur vorhanden sei, um ihn fĂŒr alle ordentlichen Verwendungszwecke zu verwerten, geschah alles, um das zum Leben in der Natur und zur Erhaltung der Scholle Notwendige nicht nur als Objekt niederer Spekulation auszubeuten, sondern außerdem auch noch obendrein durch ganz verkehrte Maßnahmen zu zerstören. Das merkwĂŒrdigste aber ist, dass trotz aller schlechten Erfahrungen un unseres tatsĂ€chlich schon dadurch geschaffenen wirtschaftlichen Zusammenbruchs heute noch immer an diesen praktisch einfach unmöglichen Regulierungs- und Waldbehandlungsmethoden festgehalten wird, wo doch der Wald, die Hauptvorbedingung jeglicher Kultur, nachweisbar durch die derzeitigen Maßnahmen seiner hierzu befugten Organe sterben muss. [
] Ohne einen gesunden Wald gibt es kein gesundes Wasser, kein gesundes Blut. Daraus folgt, dass durch die derzeitige Methode der Wald- und Wassertechnik eine Verschlechterung der fundamentalen Lebensbedingungen erfolgt.“ (Viktor Schauberger, 1928)s sind Wasserretentionslandschaften?

đŸ“·Retention kommt vom lateinischen Wort retinere und bedeutet zurĂŒckhalten. Das Ziel einer Wasserretentionslandschaft ist es, möglichst das gesamte Regenwasser, das auf die FlĂ€che eines betrachteten Einzugsgebietes fĂ€llt, in den Boden infiltrieren zu lassen. Alles abfließende Wasser soll wieder Quellwasser sein. Dieser eigentlich natĂŒrliche Vorgang findet heutzutage in großen Teilen der Erde nicht mehr statt. Anstatt dessen geht das Regenwasser hĂ€ufig als OberflĂ€chenabfluss verloren und fĂŒhrt im Zuge dessen zu Hochwasser, Überschwemmungen und Muren. Desertifikation und Wasserknappheit sind dann die logischen Konsequenzen. Die GrĂŒnde fĂŒr diese Entwicklung sind, wie im Bericht „Wozu Wasserretentionslandschaften“ angedeutet, im Missmanagement in den Bereichen Wald, Landwirtschaft und Wasser zu suchen. Um dies noch genauer zu verstehen, betrachten wir die Situation aus der Sicht des österreichischen Wasserforschers Viktor Schauberger.

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Halber Wasserkreislauf nach Viktor Schauberger

Aufgrund von Abholzung, landwirtschaftlicher Übernutzung der Böden und falscher Wasserwirtschaft in globalem Maßstab haben wir es heutzutage weltweit mit dem von Schauberger so genannten halben Wasserkreislauf zu tun. Das Wasser verdunstet, bildet Wolken und regnet ab. Der Regen trifft dann aber auf eine Erde, die das Wasser nicht mehr aufnehmen kann. Statt von einer abwechslungsreichen Vegetationsdecke geschĂŒtzt zu sein ist die Erde oft nackt, hart und ungeschĂŒtzt dem Aufprall der Regentropfen ausgesetzt. Das Wasser fließt oberflĂ€chlich ab, sammelt sich in großen Strömen und fließt schnell und mit zerstörerischer Kraft gen Ozean. Die Folgen sind verschmutztes Regenwasser, Auswaschung des Bodenmaterials, Muren, Verlanden der FlĂŒsse, Hochwasser, DĂŒrre, sinkendes Grundwasser, Versalzen des Grundwassers in KĂŒstennĂ€he, DĂŒrren, Desertifikation.

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Ganzer Wasserkreislauf nach Viktor Schauberger

Der ursprĂŒngliche, von Schauberger so genannte große Wasserkreislauf hingegen fĂŒhrt zu ganz anderen Ergebnissen: Der Regen, der auf die Erde fĂ€llt, wird dort von einer vielfĂ€ltigen Vegetationsschicht abgebremst. Die von der Vegetation aufgebaute Humusschicht saugt das Wasser wie ein Schwamm auf und hĂ€lt es im Boden. Das Wasser hat Zeit, nach und nach in tiefere Boden- und Gesteinsschichten zu infiltrieren und fĂŒllt so die GrundwasservorrĂ€te auf. WĂ€hrend das Wasser in den Erdkörper sickert mineralisiert es sich und nimmt Information auf, es reift. Als gereiftes Quellwasser tritt es mit TrinkwasserqualitĂ€t wieder an die OberflĂ€che und lĂ€sst BĂ€che und FlĂŒsse entstehen. Aufgrund des nun gesĂ€ttigten Erdkörpers fließt das Wasser konstant und gleichmĂ€ĂŸig ĂŒber lĂ€ngere ZeitrĂ€ume. Die Erde wirkt dabei als Puffer, der große Wassermengen auf einmal aufnehmen kann, diese aber nur langsam wieder abgibt. Es kommt kaum zu Überschwemmungen und DĂŒrren, an den Ufern der klaren und sauberen BĂ€che hingegen entstehen vielfĂ€ltige Biotope, in denen sich das Leben entfaltet. Im Tiefland mĂ€andrieren große FlĂŒsse und schaffen biodiverse Auenlandschaften mit zeitweise ĂŒberfluteten RetentionsflĂ€chen. Statt ein zerstörerisches zu viel oder zu wenig an Wasser schafft der große Wasserkreislauf Ausgewogenheit und StabilitĂ€t.

Aus der Sichtweise Viktor Schaubergers gesehen sind Wasserretentionslandschaften Systeme zur Wiederherstellung des großen Wasserkreislaufes. Zentral sind dabei die Vegetation und die durch sie entstehende Humusschicht, die zusammen in der Lage sind, das Regenwasser aufzunehmen und in den Boden infiltrieren zu lassen. Mit anderen Worten: ohne vielfĂ€ltige Vegetation kein großer Wasserkreislauf- eine vielfĂ€ltige Vegetation ist also auch oberstes Ziel einer Wasserretentionslandschaft. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es eine FĂŒlle an Methoden. Nicht immer ist es möglich, gleich mit der Wiederaufforstung zu beginnen, weshalb zunĂ€chst Zwischenlösungen zum Auffangen und Speichern des Regenwassers nötig sind- wie z.B. die Seen in Tamera. Um die unterschiedlichen Methoden einer Wasserretentionslandschaft und den Wiederaufbau einer Vegetationsdecke soll es in den nĂ€chsten BeitrĂ€gen gehen.

Wasserretentionslandschaften sind also eine Art der Landschaftsheilung bzw. Renaturierung. Sie sind eine aktive Antwort auf die Zerstörung der Natur. Überall, wo Ökosysteme und Landschaften gestört oder zerstört wurden, können und sollen Retentionslandschaften angelegt werden, auf jedem Boden, in jeder Klimazone, in jeder Hanglage. GrundsĂ€tzlich ist zu sagen, dass der Aufbau von Wasserretentionslandschaften und damit die Wiederherstellung einer Vegetationsdecke umso dringender ist, umso weniger Niederschlag in einem Gebiet fĂ€llt und umso lĂ€nger die AbstĂ€nde zwischen den RegenfĂ€llen sind. Aber auch in gestörten tropischen oder regenreichen Gebieten sind Retentionslandschaften ein großer Schritt zur Heilung. Es gibt wohl nur noch wenige Waldgebiete auf der Erde, wo es nicht sinnvoll wĂ€re, korrigierend einzugreifen, weil noch genug Humus vorhanden ist.

„Ohne nur eine blasse Ahnung von den Arbeitsprinzipien, welche in der Natur herrschen, ohne eine Ahnung von den nur grundlegendsten Bewegungsgesetzen des Wassers zu haben, wurden weit ausgreifende Regulierungsarbeiten unternommen, die das Naturbild von Grund auf Ă€nderten und den hier herrschenden Gesetzen geradezu schroff entgegenarbeiten. Statt, wie es doch naheliegend war, sich vor Augen zu halten, dass die Vegetation in Hochlagen, der Wald, genau so notwendig sind wie, um ein Beispiel zu nennen, die Haut am Körper, geschah tatsĂ€chlich alles, um die in der Natur betehenden, geradezu wundervollen ZusammenhĂ€nge, die nahezu unzerstörbar sind, zu vernichten. In der Meinung, dass der Wald nur vorhanden sei, um ihn fĂŒr alle ordentlichen Verwendungszwecke zu verwerten, geschah alles, um das zum Leben in der Natur und zur Erhaltung der Scholle Notwendige nicht nur als Objekt niederer Spekulation auszubeuten, sondern außerdem auch noch obendrein durch ganz verkehrte Maßnahmen zu zerstören. Das merkwĂŒrdigste aber ist, dass trotz aller schlechten Erfahrungen un unseres tatsĂ€chlich schon dadurch geschaffenen wirtschaftlichen Zusammenbruchs heute noch immer an diesen praktisch einfach unmöglichen Regulierungs- und Waldbehandlungsmethoden festgehalten wird, wo doch der Wald, die Hauptvorbedingung jeglicher Kultur, nachweisbar durch die derzeitigen Maßnahmen seiner hierzu befugten Organe sterben muss. [
] Ohne einen gesunden Wald gibt es kein gesundes Wasser, kein gesundes Blut. Daraus folgt, dass durch die derzeitige Methode der Wald- und Wassertechnik eine Verschlechterung der fundamentalen Lebensbedingungen erfolgt.“ (Viktor Schauberger, 1928)
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